Zahnimplantate und ihre Nebenwirkungen: So behandeln Sie Schwellungen nach der Implantation

Written by Dr. Martina Tomić

23.12.2022

Schwellungen nach der Implantation

Mit den 7 einfachen Tipps in diesem Artikel können Sie die Nebenwirkungen von Zahnimplantaten wirksam lindern.

Menschen, die teilweise oder vollständig zahnlos sind, fühlen sich im Alltag oft unwohl. Ein Zahnimplantat kann eine gute Möglichkeit sein, neues Selbstbewusstsein zu gewinnen. Aber was verbirgt sich hinter dem Begriff Zahnimplantat? Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan. Der Vorteil: Selbst zahnlose Patienten haben nach der Behandlung wieder ein vollständiges Lächeln. Und das Beste: Die Implantate fühlen sich an wie ein natürlicher Zahn.

Zahnimplantate müssen nicht teuer sein. Mehr über die Kosten einer Zahnbehandlung im Ausland erfahren.

Kommt eine Zahnimplantation für Sie infrage, machen Sie sich vielleicht Gedanken über mögliche Nebenwirkungen. Sie fragen sich vielleicht, ob eine Zahnimplantation gefährlich ist. Eine häufige Nebenwirkung ist eine Schwellung des betroffenen Areals im Wangenbereich, die üblicherweise kurz nach dem Eingriff auftritt. Wir erklären Ihnen, wie es zu Schwellungen kommt und was Sie dagegen tun können. Seien Sie jedoch beruhigt: Schwellungen nach einer Zahnbehandlung sind normal und zunächst kein Grund zur Sorge!

Zahnbehandlung: Wie läuft die Zahnimplantation ab?

Haben Sie sich für eine Zahnbehandlung entschieden, klärt Sie der Arzt bei einer Voruntersuchung über alle Einzelheiten des Eingriffs auf. Dabei entstehen auch Röntgenaufnahmen, die als Bestandsaufnahme des Kiefers und der verbliebenen Zähne dienen.

Am Tag der Zahnbehandlung setzt der Arzt zunächst eine örtliche Betäubung, damit Sie keine Schmerzen verspüren. Im zweiten Schritt wird die Schleimhaut über dem Kieferknochen geöffnet. Dort entstehen Bohrlöcher, in die die Zahnimplantate anschließend eingesetzt werden. Sie haben Angst vor der Implantations-OP? Ihr behandelnder Mediziner steht Ihnen zur Seite.

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Nach der Operation folgt die Heilungsphase, in der das Zahnimplantat in den Knochen einheilt. Bei diesem Prozess kann es zu geringfügigen Nebenwirkungen kommen.

Welche Nebenwirkungen sind nach einer Zahnimplantation möglich?

Die meisten Nebenwirkungen einer Zahnimplantation sind kurz nach dem Eingriff zu erwarten. In den ersten Tagen nach dem Einsetzen Ihres neuen Zahnimplantats kann es zu leichten Schmerzen kommen. Auch Nachblutungen, Hämatome sowie leichte Entzündungen werden gelegentlich beobachtet. Am häufigsten berichten Patienten jedoch von geschwollenen Wangen.

Warum kommt es nach der Zahnimplantat-OP zu Schwellungen?

Nachdem Ihr Zahnimplantat erfolgreich eingesetzt wurde, bemerken die meisten Patienten eine vorübergehende Schwellung ihrer Wangen. Einerseits belastet die Zahnbehandlung das Gewebe, weshalb es zu Schwellungen kommen kann. Andererseits befindet sich eine frische Wunde in der Mundhöhle. Schwillt Ihre Wange nach der Zahnbehandlung an, ist dies in den meisten Fällen ein Zeichen dafür, dass der Heilungsprozess beginnt. Bei einer Schwellung handelt es sich demnach um eine vollkommen natürliche Reaktion des Körpers.

Wie lange hält die Schwellung nach einer Zahnimplantation an?

Die Schwellung nach der Zahnimplantat-OP kann bis zu einer Woche andauern. Zwischen dem zweiten und dritten Tag nach der Zahnbehandlung ist die Schwellung am stärksten ausgeprägt, danach klingt sie in der Regel ab. Grundsätzlich gilt: wie lange die Schwellung anhält, variiert von Patient zu Patient.

Diese Faktoren können die Dauer und Intensität von Schwellungen und anderen Nebenwirkungen beeinflussen:

  • Umfang und Dauer der Zahnbehandlung
  • Individuelle Neigung des Patienten, Schwellungen zu entwickeln
  • Verhalten vor- und nach der Zahn-Operation

Patienten mit komplett zahnlosem Kiefer leiden möglicherweise eher an Nebenwirkungen als Patienten, die nur ein einzelnes Implantat benötigen. Zudem treten Nebenwirkungen häufiger bei einem zahnlosen Oberkiefer auf.

Zahnimplantation: Wie kann ich Schwellungen und anderen Nebenwirkungen vorbeugen?

Nebenwirkungen wie zum Beispiel Schwellungen oder Entzündungen beugen Sie am besten durch eine gute Mundhygiene vor. Putzen Sie sich mindestens zwei Mal täglich die Zähne und nehmen Sie regelmäßig Vorsorgetermine bei Ihrem Zahnarzt wahr. So können Sie auch frühzeitig erkennen, ob Sie an einer Parodontitis leiden und diese vom Zahnarzt behandeln lassen. Denn auch eine Parodontitis gilt als Risikofaktor für das Auftreten von Nebenwirkungen bei Zahnimplantaten. Raucher haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Generell gilt: Wer allgemein in guter körperlicher Verfassung ist, kann Risiken minimieren.

Wie kann ich Schwellungen und andere Nebenwirkungen nach der Zahnimplantat-OP behandeln?

Bemerken Sie nach Ihrer Zahnbehandlung den Beginn einer Schwellung oder andere Nebenwirkungen, können Sie selbst Einiges tun, um die Dauer und Intensität einzudämmen. Mit diesen 7 simplen Tipps können Sie Nebenwirkungen von Zahnimplantaten effektiv lindern.

  • Kühlen

Das A und O nach einer Zahnbehandlung ist das systematische Kühlen betroffener Stellen. Wichtig ist, dass Sie auch dann kühlen, wenn sie zunächst keine Schwellung bemerken. So beugen Sie einer Schwellung rechtzeitig vor. Achten Sie darauf, die Stelle nicht länger als 15 Minuten am Stück zu kühlen und zwischendurch Pausen einzubauen. Mit diesem Vorgehen verhindern Sie, dass Ihr Gesicht zu sehr unterkühlt.

  • Schonen

Das Einsetzen eines Zahnimplantats bedeutet eine Belastung für den Körper. Damit der Körper sich bestmöglich erholen kann, sollten Sie körperliche Aktivitäten und Sport in den ersten Tagen vermeiden. Eine stressfreie Umgebung hilft dabei, dem Körper die nötige Ruhe für den Heilungsprozess zu geben. Planen Sie eine Zahnbehandlung im Ausland, ist es eine gute Idee, die Behandlung mit einem Kurzurlaub zu verbinden. So vermeiden Sie auch, mit geschwollenem Gesicht ins Flugzeug zu steigen.
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  • Essen und Trinken

Die richtigen Lebensmittel können den Heilungsprozess Ihres neuen Zahnimplantats unterstützen. Greifen Sie daher zu entzündungshemmenden Getränken und Lebensmitteln. Beachten Sie zudem, dass Sie in den ersten Tagen auf harte Speisen weitestgehend verzichten sollten. Es kann sein, dass Ihnen das Kauen zunächst schwerer fällt. Auch das Trinken aus einem Strohhalm kann in den ersten Tagen angenehmer sein.
Was kann ich nach der Zahnimplantation essen?

Pürierte Beeren und Ananas
Entzündungshemmende Tees (z.B. Kamillentee)
Suppen
Haferschleim
Babynahrung

  • Auf Rauchen und Alkohol verzichten

Sowohl Alkohol als auch Zigaretten behindern die Heilung Ihres neuen Zahnimplantats. Die Genussmittel können das Immunsystem schwächen, weshalb sie in den ersten Tagen darauf verzichten sollten. Rauchen Sie unmittelbar nach einer Zahnbehandlung wieder, laufen Sie Gefahr, dass sich die betroffene Stelle entzündet. Planen Sie Ihre Termine nach dem Eingriff also so, dass Sie gar nicht erst in Versuchung geraten. Einen Besuch im Nachtklub planen Sie besser erst zu einem späteren Zeitpunkt.

  • Kopf hochlagern

Sobald Sie nach Ihrer Zahnimplantation nach Hause oder in ihr Hotelzimmer zurückkehren, entspannen Sie sich und lagern Sie ihren Kopf hoch. So verhindern Sie, dass der Blutdruck in der Region des Implantats steigt. Ein erhöhter Blutdruck kann wiederum zu Schwellungen führen. Insbesondere nachts sollten sie auf mehreren Kissen schlafen.

  • Schmerzmittel

Um Nebenwirkungen wie leichte Schmerzen und Schwellungen zu minimieren, kann nach dem Eingriff zu Schmerzmitteln gegriffen werden. Schmerzmittel, die sich nach einer Zahnimplantat-Behandlung eignen, sind Paracetamol und Ibuprofen. Weniger geeignet sind schmerzlindernde Medikamente, die die Blutgerinnung herabsetzen. Daher sollte z.B. auf Aspirin verzichtet werden.

  • Mundhygiene

Nach dem Einsetzen Ihres Zahnimplantats müssen Sie darauf achten, dass sich die frische Wunde nicht entzündet. Unerlässlich ist daher eine gründliche Mundhygiene, nicht nur vor dem Eingriff, sondern auch danach. Unterstützen können Sie die Heilung der Wunde, in dem Sie desinfizierende Mundspülungen verwenden und die restlichen Zähne sorgfältig putzen. Der Bereich des neuen Zahnimplantats sollte in den ersten Tagen nicht mit der Zahnbürste geputzt werden. Neben der Reinigung der Zähne, gehört zur richtigen Mundhygiene auch, dass Sie die Wunde nicht direkt mit den Fingern berühren.

Zahnimplantate in der Türkei

Sie möchten sich den Traum vom neuen Lächeln erfüllen aber fürchten sich vor zu hohen Kosten? Dann sollten Sie über eine Zahnimplantation im Ausland nachdenken. In der Türkei können Sie gegenüber deutschen Kliniken bis zu 70 Prozent sparen.
Dentfix ist eine moderne Zahnklinik in Istanbul, die sowohl Zahnimplantationen als auch klassische Zahnbehandlungen durchführt. Höchste Qualitätsstandards stehen bei Dentfix an erster Stelle – gepaart mit erschwinglichen Preisen.
Sind Sie von einem zahnlosen Ober- oder Unterkiefer betroffen oder benötigen eine vollständige Restauration, können Sie mit folgenden Kosten rechnen:

Durchschnittskosten einer Implantatbehandlung bei Dentfix

Unterkiefer Restauration (4 Implantate + Zähne) circa EUR 8.148
Oberkiefer Restauration (6 Implantate + Zähne) circa EUR 10.332

Neben niedrigen Preisen und einer hohen Qualität, bietet Dentfix seinen Patienten ein hohes Maß an Komfort. Buchen Sie eines unserer Rundum-Sorglos-Pakete und verbinden Sie den Erhalt Ihres neuen Lächelns mit einem entspannten Urlaub in der Türkei. Das Hotelzimmer ist bei Dentfix inklusive – Sie kümmern sich um nichts.

Gut zu wissen: Sollten bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten, berät ihr behandelnder Dentfix-Experte Sie ausführlich in fachkundigen Nachsorgeuntersuchungen. Sie sind also in den besten Händen!

Einzige Ausnahme ist, wenn aus medizinischen Gründen nur Implantate möglich sind. Diese Ausnahmefälle sollten der Krankenkasse deutlich erklärt werden. Sie erhalten jedoch immer einen festen Zuschuss. Da die Türkei ein EU-Mitgliedstaat ist, reichen Sie bei einer Behandlung Ihren Heil- und Kostenplan einfach bei Ihrer Krankenkasse zur Genehmigung ein.

Das Recht des Versicherten auf Zahnersatz ist in der Zahnersatzrichtlinie geregelt. Hierbei ist festgelegt, für welche Zahnbefunde Kronen, Brücken, herausnehmbarer Zahnersatz und Suprakonstruktionen (implantatgestützter Zahnersatz) als Standardleistungen angeboten werden.

Behandlung im Ausland – Grund zur Sorge?

Türkische Zahnimplantate unterscheiden sich in Bezug auf Verfahren, Materialien und Implantattypen nicht von denen in anderen Teilen der Welt. Patienten wählen dieses Ziel hauptsächlich, weil es sehr erschwinglich und von sehr hoher Qualität ist.

Dank der großen Anzahl von Medizintouristen aus aller Welt verfügen unsere Zahnärzte nicht nur über umfangreiche Erfahrung mit Patientenzahlen, sondern auch mit den unterschiedlichsten Fällen und Bedürfnissen.

Wenn Sie Fragen zu Materialien, Servicequalität und Verfahren für Zahnimplantate in der Türkei haben, wenden Sie sich bitte an uns. Gerne beantworten wir Ihre Fragen.

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