Nebenwirkungen und Risiken von Zahnimplantaten

Nebenwirkungen von Zahnimplantaten

Wie bei jedem anderen medizinischen Eingriff gibt es auch bei Zahnimplantaten einige Risiken und Nebenwirkungen, über die sich Patienten vor der Behandlung im Klaren sein sollten. Die häufigsten Nebenwirkungen von Zahnimplantaten sind:

  • Blutungen nach Zahnimplantat,
  • Perforation nach Zahnimplantat,
  • Blutgerinnung nach Zahnimplantat
  • und Folgen der Anästhesie nach Zahnimplantat.

Zahnimplantate erfreuen sich zunehmender Beliebtheit als zahnärztliche Behandlungsoption für Menschen, die zahnlos sind oder aufgrund von Verletzungen, Alterung oder anderen Problemen der Mundgesundheit einige Zähne verloren haben. Zahnimplantate sind eine Art von Zahnersatz. Bei der Zahnimplantation handelt es sich um einen Eingriff, bei dem ein Metallteil in den Knochen eingesetzt wird, um einen fehlenden Zahn oder fehlende Zähne zu ersetzen. Sie bestehen in der Regel aus Titan und werden chirurgisch in den Kieferknochen eingesetzt. Ein Zahnimplantat ist eine langfristige Lösung, die für viele Jahre ausgelegt ist.

Wie bei jedem anderen medizinischen Eingriff gibt es auch bei Zahnimplantaten einige Risiken und Nebenwirkungen, über die sich Patienten vor der Behandlung im Klaren sein sollten. In diesem Artikel gehen wir auf die Nebenwirkungen von Zahnimplantaten ein und erläutern, wie beispielsweise Diabetes sie beeinflussen kann. Lassen Sie uns Ihre Mundgesundheit verbessern!

Was genau sind Zahnimplantate und für wen sind sie geeignet?

Der ideale Kandidat für ein Zahnimplantat ist jemand, der sich insgesamt in einem guten Gesundheitszustand befindet und über ein gesundes Zahnfleisch und einen gesunden Kieferknochen verfügt. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht jeder ein geeigneter Kandidat für ein Zahnimplantat ist, und es gibt einige Ausschlusskriterien.

Dazu gehören:

  • ein frischer Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • fortgeschrittener Krebs
  • Starke psychische Störungen (Depression, Manie, Schizophrenie)
  • Hämophilie
  • Entgleiste Diabetes
  • Drogenabhängigkeit
  • Schwere Hämostase
  • HIV und viele andere seropositive Infektionen
  • Erkrankungen in der Akutphase, insbesondere akute Virusinfektionen
  • Chronische Infektionen
  • Schwangerschafts- und Stillzeit

Relative Kontraindikationen geben den Ärzten das Recht, die Zahnbehandlung auf bestimmte Zeit zu verschieben.  Dies ist notwendig, um das Risiko von Komplikationen während und nach der Transplantation zu minimieren. 

So zum Beispiel im Falle einer Schwangerschaft: hier wird ebenfalls von einer Zahnimplantatbehandlung abgeraten, da sie die Gesundheit des ungeborenen Kindes beeinträchtigen werden kann.

Bei Personen unter 18 Jahren wird im Allgemeinen von einer Zahnimplantatbehandlung abgeraten, da ihre Kieferknochen noch wachsen und sich entwickeln. Auch eine schlechte Mundhygiene kann das Infektionsrisiko erhöhen, weshalb es wichtig ist, vor und nach dem Eingriff eine gute Mundhygiene zu betreiben.

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Wie reagiert der Körper auf Zahnimplantate?

Zahnimplantate sind ein gängiges Verfahren, um fehlende Zähne zu ersetzen. Im Folgenden finden Sie eine allgemeine Übersicht darüber, wie der Körper in der Regel auf Zahnimplantate reagiert:

  • Chirurgisches Einsetzen: Das Zahnimplantat, das in der Regel aus Titan besteht, wird chirurgisch in den Kieferknochen eingesetzt. Der Körper erkennt es als Fremdkörper, und das Immunsystem reagiert darauf.
  • Entzündung: Zunächst wird sich der Bereich um das Implantat entzünden. Dies ist die natürliche Reaktion des Körpers auf den Eingriff und ein wesentlicher Bestandteil des Heilungsprozesses. Es kann zu einer gewissen Schwellung und Unbehagen kommen.
  • Osseointegration: Nach dem Eingriff beginnt eine kritische Phase, die als Osseointegration bezeichnet wird. In dieser Phase beginnt der Knochen um das Implantat herum zu wachsen, so dass es fest im Kiefer sitzt. Das in den Implantaten verwendete Titan ist biokompatibel, d. h. es ist nicht schädlich oder giftig für lebendes Gewebe. Im Laufe mehrerer Monate verwächst das Implantat vollständig mit dem Knochen. So entsteht eine starke und dauerhafte Basis für den neuen künstlichen Zahn.
  • Heilung des Weichgewebes: Während sich der Knochen mit dem Implantat verbindet, heilt auch das Zahnfleisch. Während dieser Zeit kann aus ästhetischen Gründen ein provisorischer Zahn auf das Implantat gesetzt werden. Dies ist jedoch nicht immer der Fall.
  • Einsetzen der Prothese: Sobald die Osseointegration abgeschlossen ist, wird die Zahnprothese (Krone, Brücke oder Prothese) auf dem Implantat befestigt. In diesem Stadium ist die Reaktion des Körpers weitgehend abgeschlossen. Der Bereich um das Implantat herum sollte relativ normal aussehen und sich auch so anfühlen, abgesehen von der Anwesenheit des neuen künstlichen Zahns.
  • Pflege und Langzeitreaktion: Bei guter Pflege können Zahnimplantate viele Jahre, ja sogar ein Leben lang halten. Der Körper reagiert in der Regel nicht langfristig negativ auf das Implantat. In einigen Fällen kann es zu Komplikationen wie Infektionen oder Implantatversagen kommen. Diese sind jedoch relativ selten und stehen oft im Zusammenhang mit schlechter Mundhygiene, bestimmten Erkrankungen oder unsachgemäßer Nachbehandlung.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Reaktion jedes Einzelnen auf ein Zahnimplantat von einer Vielzahl von Faktoren abhängt, wie z. B. dem allgemeinen Gesundheitszustand, der Mundhygiene und der Frage, ob der Patient raucht oder an bestimmten Krankheiten leidet. Wie immer ist es wichtig, alle gesundheitlichen Bedenken mit einem Zahnarzt zu besprechen, bevor man sich einem solchen Eingriff unterzieht.

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Risiken von Zahnimplantaten

Wie bei jedem anderen medizinischen Eingriff gibt es auch bei Zahnimplantaten einige Risiken und Nebenwirkungen, über die sich Patienten vor der Behandlung im Klaren sein sollten. Die häufigsten Nebenwirkungen von Zahnimplantaten sind 

  • Blutungen,
  • Perforation,
  • Blutgerinnung
  • und Folgen der Anästhesie. 

Blutungen sind eine häufige Nebenwirkung von Zahnimplantaten und können während oder nach dem Eingriff auftreten. Implantate werden normalerweise eher fest vernäht und stellen somit keine offene Wunde dar, sodass Nachblutungen selten auftreten. Eine leichte Mischung aus Speichel und Blut ist für die ersten Tage jedoch völlig in Ordnung. Nach Rücksprache mit einem Arzt sollte auf die Anwendung von Blutverdünnern verzichtet werden, um Nachblutungen auszuschließen. In einigen Fällen können zusätzliche Medikamente verschrieben werden, um das Risiko von Blutungen und Blutgerinnseln zu verringern. Wenn die Blutung nach dem Eingriff nicht aufhört, ist es wichtig, so bald wie möglich einen Arzt aufzusuchen.

Eine Perforation des Zahnfleischgewebes oder des Kieferknochens ist ebenfalls eine mögliche Nebenwirkung und kann auftreten, wenn das Zahnimplantat zu tief eingesetzt wird. Um das Implantat herum können sich Blutgerinnsel bilden, die zu einer Infektion führen können; daher ist es wichtig, den Bereich auf Anzeichen einer Infektion zu überwachen.

Unverträglichkeit der Anästhesie ist ebenfalls eine häufige Nebenwirkung von Zahnimplantaten und kann zu Schwindel, Übelkeit und Erbrechen führen. Es ist wichtig, die Anweisungen des Zahnarztes für die postoperative Behandlung zu befolgen, um das Risiko dieser Nebenwirkungen zu minimieren. Auch hier bieten zusätzlich verschriebene Medikamente die Möglichkeit, das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern.

Nervverletzung, Kieferhöhlenverletzung, Beschädigung einer Zahnwurzel und Nasenbodenverletzung zählen zu den unwahrscheinlichen Risiken. 

Selten  kommt es vor, dass eine Transplantation die Unterkiefer- oder Zungennerven reizen oder schädigt.  Nervenschäden können auftreten, wenn das Implantat zu tief eingesetzt wird, was zu Kribbeln in der Region führt. Dies kann aber auch zu einem vorübergehenden oder sogar dauerhaften Taubheitsgefühl der Lippen (Mandibular Nerv) oder der Zunge (Lingua Nerv) führen.

Diese Nervenschädigung oder -entzündung tritt nur in sehr seltenen Fällen auf und ist auf Unerfahrenheit und schlechte Planung des Arztes zurückzuführen. Wenn Sie sich diesbezüglich Sorgen machen, zögern Sie bitte nicht, ein Gespräch mit Dr. Cevahir Taşkın zu suchen. Unsere langjährige Erfahrung spricht für sich. Sie können uns problemlos über das Online Formular kontaktieren.

>> Zu den Risiken nach einem Knochenaufbau lesen Sie unseren Artikel hier

Nebenwirkungen von Zahnimplantaten

Weitere Nebenwirkungen, welche vor allem nach dem Eingriff auftreten, wären zum Beispiel 

  • Infektionen nach Zahnimplantat,
  • Schwellungen nach Zahnimplantat
  • und Schmerzen nach Zahnimplantat

Eine Infektion ist ein potenzielles Risiko bei einer Zahnimplantation und kann auftreten, wenn das Implantat zu tief eingesetzt wird oder wenn Bakterien in den Bereich gelangen. Heilungen verlaufen  nicht immer problemlos. Bakterien aus dem Mund können Wunden besiedeln. Die Wundränder werden dadurch schlecht durchblutet und können absterben. Eine gestörte Wundheilung tritt besonders häufig bei Rauchern auf. Weit fortgeschrittene Entzündungen können den Knochenaufbau gefährden oder sogar zu Knochenverlust führen. Tiefe Wundinfektionen können zu einer Entzündung des Implantats (Periimplantitis) führen, was zu Knochenschwund und vorzeitigem Implantatverlust führt.

Schwellungen sind ebenfalls eine häufige Nebenwirkung von Zahnimplantaten, und es ist wichtig, den Bereich auf Anzeichen von Schwellungen zu überwachen. Diese können je nach Veranlagung des Patienten stärker oder schwächer ausfallen. Die Schwere einer möglichen Schwellung hängt auch von der angewandten Technik und dem sensiblen Vorgehen des behandelnden Arztes ab. Doch dies ist völlig normal, denn nach allen chirurgischen Eingriffen reagiert das Weichgewebe des Körpers mit Schwellungen als Zeichen erhöhter Aktivität, wodurch der Flüssigkeitsaustausch im operierten Bereich behindert wird. Nach einer Operation zum Knochenaufbau zum Beispiel, ist es somit zu erwarten, dass die Schwellungen recht lange anhalten. Auch können hier Medikamente verschrieben werden, um das Risiko von Perforationen und Schwellungen zu verringern.

Schmerzen sind eine der häufigsten Nebenwirkungen von Zahnimplantaten und können während oder nach dem Eingriff auftreten. Wenn die Schmerzen jedoch im Verlaufe der Tage unnatürlich lange anhalten oder sich verstärken, kann dies auf eine Beeinträchtigung des Heilungsprozesses oder eine Entzündung hindeuten.

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Diabetes und Zahnimplantate

Diabetes kann sich auf den Erfolg einer Zahnimplantatbehandlung auswirken. Daher ist es wichtig, dass Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen, bevor Sie sich dem Eingriff unterziehen. Bei Diabetikern besteht ein erhöhtes Risiko für Infektionen und eine langsame Heilung, daher ist es wichtig, die Zuckerkrankheit vor der Behandlung mit Zahnimplantaten unter Kontrolle zu halten. Außerdem ist es wichtig, dass Sie alle Medikamente, die Sie einnehmen, mit Ihrem Zahnarzt besprechen, da bestimmte Medikamente das Risiko von Komplikationen erhöhen können.

Vorbeugung von Nebenwirkungen vor der Operation

Vor einem Zahnimplantat-Eingriff ist es wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern. Dazu gehören selbstverständlich eine gute Mundhygiene, der Verzicht auf das Rauchen und die Kontrolle bestehender Erkrankungen. Es ist wichtig, dass Sie alle Medikamente, die Sie einnehmen, mit Ihrem Zahnarzt besprechen, da bestimmte Medikamente das Risiko von Komplikationen erhöhen können. Außerdem ist es wichtig, die Anweisungen des Zahnarztes für die postoperative Pflege zu befolgen, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.

Wie man die Nebenwirkungen nach einer Zahnimplantation reduziert

 Prävention und Gegenwirkung
NervverletzungNervenschäden bei N. alveolaris können durch sorgfältige Diagnostik (DVT, ggf. CT) und Planung (z. B. kurze Implantate) vermieden werden. Gegebenenfalls können intraoperative Röntgenaufnahmen zur Bestätigung der Positionsbeziehung zwischen Bohrerlänge und Nerv die Sicherheit erhöhen.
KieferhöhlenverletzungGenaue Planung der verfügbaren Bohrerlängen, feinfühliges Bohren, intraoperative Röntgenaufnahmen zur Bestätigung der Bohrerlänge zum Sinusboden, sorgfältiges Abtasten der Bohrlöcher. Entscheiden Sie für die Penetration, ob Sie ein kurzes Implantat oder einen internen Sinuslift verwenden möchten.
WurzelverletzungSorgfältige Diagnose und Nutzung von einer Bohrschablone. Fehlt der Platz zwischen zwei Wurzeln: Implantat mit reduziertem Durchmesser. Intraoperative Röntgenaufnahmen werden gemacht, um die Bohrrichtung und die Position zwischen den Wurzeln zu bestätigen. 
NasenbodenverletzungSorgfältiges und bedachtes Bohren wird zu erkennen geben, ob die Grenze des Knochens erreicht wurde. eine intraoperative Röntgenaufnahme zur Bestätigung der Perforationslinie bis zur Nasenbasis.
Perforierung des KnochensScannen und Abtastung der Kieferkontur, insbesondere des Unterkiefers auf der lingualen Seite. DVT mit 3D-Bohrschablone in schwierigen Fällen.
InfektionenInfektionsprävention durch perioperative Gabe von Antibiotika. Zusätzlich hilft eine Spülung mit antibakterieller Wirkung. Wenn sich die Symptome mit offensichtlichen Schmerzen, Fieber usw. verstärken, kann eine submuköse bakterielle eitrige Entzündung auftreten und sollte mit Antibiotika behandelt werden. Außerdem müssen alle Eitertaschen geleert werden.
SchwellungenDie Hauptbehandlung besteht darin, für einige Tage Eis auf den geschwollenen Bereich aufzutragen oder Schmerzmittel einzunehmen, um die Schwellung zu reduzieren. Schwellungen sind in der Regel schmerzlos. Wenn es immer noch Schmerzen verursacht, dann haben Sie hier eine zusätzliche Infektion.
SchmerzenAtraumatische (sensible) Chirurgie, postoperative Kühlung und rechtzeitiges Analgetikum. Blutverdünnende Schmerzmittel sollten wegen der Gefahr postoperativer Blutungen vermieden werden.
Abbau des KnochensKontinuierliche Nachkontrollen mit Röntgenaufnahmen sind sehr wichtig, um sicherzustellen, dass kein langfristiger Knochenverlust auftritt. Andernfalls wird der Patient den Knochenabbau nicht bemerken.
Gut zu wissen: Sollten bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten, berät Sie Ihr Dentfix-Facharzt während der Behandlung ausführlich mit einer professionellen Nachuntersuchung. Wir kümmern uns um Sie!

>> Wie man die Nebenwirkungen nach einem Knochenaufbau verringert, siehe hier

Sonstige Überlegungen

Es ist auch wichtig, die Kosten für eine Zahnimplantatbehandlung zu bedenken, bevor man sich dem Eingriff unterzieht. Zahnimplantate können kostspielig sein, und es ist wichtig, dass Sie alle finanziellen Fragen mit Ihrem Zahnarzt besprechen. Außerdem ist es wichtig, mit ihm über den möglichen Versicherungsschutz zu sprechen. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen zu Materialien, Servicequalität und Kosten für Zahnimplantate in der Türkei haben. Gerne beantworten wir Ihre Fragen.

Schlussfolgerung

Zahnimplantate sind eine hervorragende Möglichkeit, fehlende Zähne zu ersetzen und können eine langfristige Lösung darstellen. Es ist jedoch wichtig, sich der möglichen Nebenwirkungen und Risiken bewusst zu sein, die mit dem Verfahren verbunden sind. Daher ist es wichtig, dass Sie diese mit Ihrem Zahnarzt besprechen, bevor Sie sich dem Eingriff unterziehen. Es ist auch wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern. Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre Zähne in der Türkei machen zu lassen, stellen wir qualitativ hochwertige Zahnimplantate her und stehen Ihnen auch nach dem Einsetzen der Implantate mit Vertrauen zur Seite!

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